So viel sei über meine Identität gesagt : Bin Schweizer und lebe in Zürich. Die Stadt in der ich aufgewachsen bin. Mein Jahrgang ist 1973. Doch dies alleine erklärt noch nichts. Eher meine Interessen :

Entscheidend für mich sind die Verständnisse über die Dinge. Konkrete Ansichten/meinungen erachte ich als Perspektive des Individuums und frage mich natürlich wie viele andere, ob es übergeordnete Kriterien und auch Verständnisse gibt.

Auf der Suche nach solchen strandete ich in der Philosophie, welche mir das Werkzeug mitgab über Methodik um über die Dinge zu sinnieren. Das Sinnieren ist mir weder Pflicht noch Aufgabe, sondern Genuss. Im Nachdenken über die Dinge sehe ich auch eine Art Verantwortung im menschlichen Dasein.

Genuss ist mir aber in erster Linie Muse. Musik, Literatur und erlebte Eindrücke. Das Wissen das heute so zugänglich war wie nie zuvor, Instrumentarium über die Verständnisse. Ob Geschichte, Kultur, Religion, Politik usw. All das was wir in diesen Begrifflichkeiten gleich Disziplinen seperatieren, findet stets gleichzeitig statt.

Die Muse vermag die Assoziation aufrecht erhalten.

Aus dem Genuss des Musischen ergibt sich das Staunen. Das urphilosophische Staunen aus den Eindrücken, welches das Fragen eröffnet.

Das Fragen als Weg und gleichzeitig Motivation zur Erkenntnis.

Man erlebt die Welt und man empfindet das Leben. Und die sich aus dem Staunen heraus eröffnete Frage erlaubt es uns das Leben, die Welt nicht „nur“ zu erfahren und zu empfinden, sondern auch zu denken. Diese erweiterte Dimension des Sein’s ist dem Menschen einzig. Sie ist sowohl Geschenk als auch Verantwortung. Wir erleben und handeln gleichzeitig, was diese Verantwortung, dieses Geschenk noch unterstreicht. Doch die Hierarchie, unsere Rolle auf dieser Kugel Namens Erde ist damit nicht gemeint, es stellt uns nicht besser, aber einfach anders. Sondern unsere Fähigkeit ist womöglich gar ontologische Essenz unseres Dasein’s.

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